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Alles über die Reittherapie

Die Ausbildung
Gleich vorweg, es gibt meines Wissens keine Ausbildung in Hamburg oder einer anderen speziellen Region. Alle Ausbildungsträger bieten ihre Lehrgänge in Deutschland bundesweit an. Daraus ergibt sich, dass die Seminare irgendwo in Bundesgebiet stattfinden. Das bedeutet für eine Ausbildung meist, längere Anfahrtswege in Kauf zu nehmen.

Bei allen Ausbildungsanbietern sind die Ausbildungen berufsbegleitend und finden in einzelnen Seminaren statt.

Die zentralen Ausbildungsinstitutionen sind (nach meiner Auffassung):

Wo kann ich als Reittherapeutin arbeiten?
Natürlich kann Jeder die Reittherapie auf seinem eigenen Hof anbieten. Da jedoch die wenigsten der Leser einen eigenen Hof haben, können folgende Wege verfolgt werden: Es gibt:

Die meisten mir bekannten Therapeuten arbeiten als Selbstständige, kaum welche als Angestellte.

Ich selber arbeite als Selbstständige mit zwei Pferden auf einer Weide in Hamburg-Bergstedt und biete dort Therapiestunden nach Vereinbarung an.

Was sind die Ausbildungsvoraussetzungen?
Es gibt kein einheitliches Berufsbild für diese Tätigkeit. Jede Institution hat ihre eigenen Wege zur Ausbildung, welche mit unterschiedlichen Kosten verbunden sind.

Vielfach wird eine pädagogische Ausbildung als Ausbildungsvoraussetzung gefordert. Jedoch auch ohne pädagogische Ausbildung ist die Reittherapie erlernbar. Pädogische Erfahrung ist jedoch auf jedem Fall erforderlich.

Reiterliche Qualifikation ist natürlich Grundvoraussetzung. Diese Qualifikation muss entweder als Reitabzeichen oder als Trainer-C Lizenz nachgewiesen werden.

Noch eine Ausbildungsvoraussetzung: Ein langer Atem! Die Ausbildung dauert berufsbegleitend mehrere Jahre und muss aus eigenen Mitteln finanziert werden. Kosten sind einzurechnen z.B. für: Reitabzeichen, Trainer-C-Lizenz, Unterrichtsmaterial wie z.B. Bücher, Seminare, Fahrkosten zu den Seminarorten, Unterkünfte, usw.

Kann man von diesem Job leben?
Wenn man diese Tätigkeit als einzige Geldeinnahmequelle sieht, so ist es harte Knochenarbeit ohne 40-Stunden-Woche. Vergütet werden muss die Therapie in den meisten Fällen von den Reitern oder ihren Angehörigen. Kassen oder Versicherungen übernehmen diese Therapie fast nie. Daher muss sich der Preis in bezahlbaren Grenzen halten, zumal das Klientel sowieso unter den hohen Kosten im Gesundheitswesen leidet. Die Therapeutin hat dagegen relativ hohe Kosten durch Unterhalt der Pferde und der Hofanlage.

Wo gibt es mehr Informationen?
Natürlich im Internet! Ich habe auf meiner Homepage Pferd-als-Therapie einige Links zusammengestellt, welche Ihnen vielleicht hilfreich sein können.